Wie alles begann 
 Es war im Jahr 1999 und wir hatten uns gerade in Petersroda ein Häuschen gekauft. Wir waren mitten im Umbau. Ich machte 
 Pause beim Entfernen einer Wand. Plötzlich sah ich durch den Staub, wie sich in der Zimmerecke etwas bewegte. Ich dachte 
 noch: 'Nanu, was'n das?', als schon Kathleen und Alice hinter mir standen und mich freundestrahlend anblickten. Sie erzählten 
 etwas von einem "Pinky" und ob wir "ihn" nicht behalten könnten. Die Stimme der kleinen Alice überschlug sich dabei fast. 
 Nach und nach stellte sich heraus, daß es sich bei Pinky um eine kleine Samtpfote aus dem Wurf der Nachbarskatze handelte. 
 Nach einigem Hin und Her willigte ich schließlich unter der Voraussetzung ein, daß der kleine Kater erst nach dem Umzug 
 bei uns einzieht, da wir einerseits noch genug wichtige Dinge zu erledigen hatten, andererseits auch Pinky sich wohl lieber in 
 ein sauberes Zuhause eingewöhnt als in eine Baustelle. Während der Bauphase besuchte uns Pinky fast täglich.
 Endlich war es soweit und der Umzug war geschafft. Am nächsten Tag zog auch die Samtpfote in ihr neues Zuhause.
 Aber leider dauerte es nicht lange und Pinky ging es sehr schlecht. Der sofort konsultierte Tierarzt konnte ihm trotz großer 
 Bemühungen leider nicht helfen. Nach nur drei glücklichen Tagen zu viert, mußten wir leider für immer von ihm Abschied 
 nehmen...
 So schmerzlich diese Erfahrung auch für uns war, entschieden wir uns noch am selben Abend ein nahegelegenes Tierheim 
 aufzusuchen. Aus einem lustigen, bunten Kittenknäuel schaute ein Paar schöne, noch blaue, Augen zu uns herüber. Sie ge- 
 hörten einem schwarzen Katerchen mit weißen Pfoten und einer weißen Nase. Einstimmig wurde beschlossen: 'Dieser 
 niedliche Kater gehört zu uns'. Noch im Tierheim tauften wir ihn auf den Namen Felix.
 Doch leider blieb uns auch mit Felix nicht viel Zeit vergönnt. Unser kleiner Schmuser wurde nach drei Tagen krank, sodaß 
 wir wieder zum Tierarzt mußten. Nach zweimaliger intensiver Behandlung eines, mit unserer Situation sehr mitfühlenden Tier- 
 arztes, war der fünfte Tag mit Felix leider wieder ein Tag voller Trauer.
 Von Selbstzweifeln zerfressen, war eine Katze in unserem Hause kein Thema mehr. 
 Doch schon nach kurzer Zeit stellten wir fest, daß das Zusammenleben mit den beiden Kitten, so kurz es auch war, uns nach- 
 haltig geprägt hatte. Um das Risiko einer nochmaligen Enttäuschung möglichst gering zu halten, entschieden wir uns, ein 
 Tier aus verantwortungsvollen Händen zu erwerben. Aus diesem Grund kam für uns nur eine Samtpfote von einem Züchter 
 in Frage. Nachdem wir uns darüber einig waren, war nun die Frage: 'Welche Rasse?'. Doch da half uns ein Katzenquartett 
 unseres Töchterchens. Von den darauf vorgestellten Rassen verliebten wir uns alle sofort in die BKH-Knuddelbärchen. 
 Und so zog am 22.09.1999 Amy-Lee vom Bernsteinwald bei uns ein.
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